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durch blühende Alleen,— das war ein lieblicher Spatzier⸗ gang, ſie hatten es weit beſſer als die vier Damen, die im verſchloſſenen Wagen ſaßen.
Tante Wina und Tante Paula ſtanden wieder in ih⸗ rem Erkerſtübchen am offenen Fenſter, ſie lüfteten ihre Hau⸗ ben und erfriſchten ſich an der friſchen Luft. Dieſes Mal ganz ohne ſpannende Erwartung, wie es ihnen hier ergehen ſollte, ſie wußten vollſtändig Beſcheid. Im Sommer nach Kaddens Krankheit hatten ſie wieder ihren erſten Beſuch hier gemacht, und zwar zu ihrer höchſten Befriedigung. Eliſabeth war wirklich— darin kamen beide Schweſtern überein— ein rückſichtsvolles, dankbares Kind, jetzt er⸗ kannte ſie, was ſie den Tanten ſchuldig war, ihr ganzes Weſen war freundlich und reſpectvoll. Wenn ſie einmal den alten Ton verſuchen wollte, wußte ihr Mann ſie ſo ganz in der Stille aufmerkſam zu machen, hatte die kluge Tante Wina ſogleich bemerkt, und ſie mußte ihm zugeben, daß er es am allerbeſten verſtand, mit ihrem verzogenen Liebling umzugehen. Eliſabeth hatte ihnen aber auch gleich das erſte Mal wieder verſichert, ſie ſollten nicht glauben, daß ihr Mann immerfort in einer Zuckerwaſſer⸗Stimmung ſei, er habe auch ſeine Geſchäfte und habe nicht immer Zeit und Luſt, ſich um ſie zu bekümmern, ſei auch zuwei⸗ len verſtimmt, habe Aerger mit ſeinen Leuten, und ſie dürfe ſich nie hineinmiſchen und nie die dumme Idee haben, ihn erziehen zu müſſen, ſie warte es ruhig ab, bis er wieder in guter Stimmung ſei. Sie könne das auch ruhig ab⸗


