Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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begreiflich, daß ſie es kann, daß ſie dabei ſo vergnügt iſt. Der Zufall wollte es aber, daß Emilie in der Art heute noch mehr geprüft wurde.

Der kleine Friedrich, der eine ganze Zeit mit einem Bleiſtifte bewaffnet an einem Tiſchchen geſeſſen, reichte jetzt ſeinem Papa ein Papier und flüſterte: Nun ſchenke das Bild meiner Großmama. Seine Großmama aber war Eliſe, er wollte ſich erkenntlich beweifen für eine große Zuckertute, mit der ſie ſich bei ihrem kleinen Liebling wieder eingeführt und bekannt gemacht.— Der Junge hat einen vortrefflichen Zeichenmeiſter, ſagte Kadden, indem er ſeiner Schwiegermutter das Bild reichte, und den kleinen ſcheuen Geber auf ſeinen Schvoß nahm.— Das iſt ja das Bild aus unſerer Kinderſtube! ſagte Eliſe im höchſten Vergnü⸗ gen.— Gieb es mir, unterbrach ſie der Großpapa, wenn es das iſt, dann kann ich es am beſten beurtheilen.

Er nahm es in die Hand und nahm zugleich Fried⸗ rich zu ſich. Eliſe aber bewunderte mit dem Vater das Bild, der dann mit dem kleinen Künſtler eine ernſthafte Unterhaltung anknüpfte. Richtig, da iſt der runde Berg mit den runden Büſchen. Die Büſche haſt Du gemacht, ſagte er zu dem Kleinen. Dieſer nickte ſehr einverſtanden. Da ſind die beiden Pappeln, die Striche haſt Du auch darin gemacht, fuhr der Großvater fort, es iſt ein üppiger Wuchs. Der erſte iſt aber ein Weihnachtsbaum, unterbrach ihn der Kleine. Das iſt deutlich zu ſehen, verſicherte der