212 W 3 mit dem Grafen Ernſt untergieng,, auch uͤber dieſen Gau. Die von Mansfeld aber, deren erſte Linie ſchon im dreizehnten Jahr⸗ hunderte erloſchen war, pflanzten Geſchlecht
Kriege. Unter ſchwankendem Paniere hat die Grafſchaft mannigfaltigen Wechſel erfah⸗ ren, bis Preuſſens ſchirmender Genius wie⸗ der ſiegreich uber die entfremdeten Gauen daherzog, und zum Lohne ſeiner Huͤlfe in ſchwerer Zeit die Uferauen der Elbe, Weſer und Saale unter ſeinem Fittig vereinte.
Anhalt aber, welches mit Reinſteins Stamme durch Bande des Bluts und der Freundſchaft verwandt, ein Schwert und Schiid mit ihm trug, bluͤhet bis auf heuti⸗ gen Tag ein hohes Fürſtenhaus, und dehnt ſeine Gränzen von den anmuthigen Hainen des Soͤlkenthals bis an die Ufer der Elbe hinaus. Die von Wernigerode, der Regen⸗ ſteiner treue Kampfgenoſſen, bluͤheten bis zum
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und Namen fort bis zum dreiſſigiährigen


