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ſtolzen Aare ſtand er dann an die Staͤbe ge⸗ lehnt voll kuͤhner Verachtung, wie von höhe⸗ rer Macht beſtimmt, aus Wolkenhoͤhen den Raub zu erſpaͤhen in Thälern und Gruͤnden, doch nun an Staub gefeſſelt in niederem Kaͤ⸗
icht.
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Ein Fahr harrte 5 der Graf in Froſt und Hitze, bei Hunger und Durſt; doch
weder Klage, noch Bitte kam je uͤber ſeine
Lippen. Und fuhlte Jutta, tiefbekuͤmmert in ſtiller Zelle Leid tragend um den Gefangenen ſich durch Liebe und frommes Erbarmen ge⸗ drungen, den Schwerverſuchten einen Labe⸗ trank zu reichen in dem Schleier der Nacht: der wieß mit edlem Stolze die feilen Boden von hinnen, und begehrte lieber zu ſterben,
denn der Gnade der Buͤrger und Weiber das
Leben zu danken.
Feierich war inzwiſchen der Graf von den Rittern und Staͤnden des gebrochenen Landfriedens lnn gegen das heilige Ge⸗


