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der Ruhe. Der Wirth, ein gar ſchlauer Vo⸗
gel, brachte den ſeltnen Gaſt alsbald zu Bette,
und ſann auf argen Betrug, wie er das köſt⸗ liche Kleinod an ſich brächte. Eiligſt wurde ein Tiſchler berufen, der drauſſen im Nebengebäude neue Gaſtgemaͤcher dielte. Dann ward Ahorn herbeigeſchafft, und ehe die Sonne zum dritten⸗ mal aufſtieg am Horizonte, ſeitdem Friede⸗ mund die vaͤterliche Huͤtte verließ, ſtand ein
neues Tiſchlein von Ahornholz vor dem Bette
des Juͤnglings, und das ächte blieb im geheim⸗ ſten Kämmerlein des feiſten Herrn Wirthes
verſchloſſen; denn dieſer war nicht umſonſt ſo
wohlgenaͤhrt und ſo rund. Im voraus ſchmeck⸗
te ihm ſchon die leckern Paſteten und Faſanen:
der Abfall ward fuͤr die Gaͤſte berechnet, welche doppelt bezahlten, fuͤr den Hofhund die Kno⸗
So arges dachte der Wirth, der liſti Friedemund nicht, der ſonſt ſo kluge. Sr1 das Tiſchlein froh auf die Schulter Sonne zum Aufbruch winkte, dankte dem


