In weiter Ferne erblickte er kaum den Hügel der Tannen und Fichten am Fuſſe des Hochge⸗ birges, da gieng die Sonne bereits wieder un⸗ ter, und der ſchönſte Tag ſchied von der la⸗ chenden Flur. Friedemund warf ſich ermudet in den kühlen Schatten einer aſtigen Eiche, nahm ſeinen Ranzen von der Schulter und labte ſich am köſtichen Mahle aus ländlicher Huͤtte. Drauf ſtreckte er ſich, auf weiches Moos ge⸗ bettet, unter dem Eichbaume hin, und genoß reichlicher, denn in Eiderflaumen, erquickenden Schlummer. Roch fümmerden die Sterne in
den perlenden Thautropfen auf der Aue, wel⸗
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che ſich vor ihm ausbreitete, da verließ der ei⸗
lende Wanderer ſchon den nächtlichen Ruhe⸗ platz, und als der erſte Fruͤhſtrahl uber die Berge hervortrat im Morgen, da ſtand Ftiede⸗ mund am dunkeln Tannenhügel, Anſchlüſſig, wo er hineindringen mogte in das ſtachlichte Gttüſch; denn uͤberall verſchloß ein dichtes Gehege den einganz in den S des .


