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den Jungen rufen,“ ſagte Lazare ungeduldig; „er ſoll mit dem Kahn des Nachbars zu uns ſtoßen.“
„Welchen Jungen?“ fragte Cécile.
„Nun! bei Gott, Zephyr.“
„Recht ſo,“ fuhr Adelinens Freundin fort,„das Wenigſte, was er thun kann, iſt, daß er ſich um ſeiner Fran willen ein wenig ſtören läßt.“
„Es iſt nicht der Mühe werth,“ rief Adeline, die durch Lazare's üble Laune in Freude verſetzt wurde. „Die Rudergabel iſt im Nachen.“
„Wir ſind augenblicklich in der Strömung,“ er⸗ wiederte der junge Mann mit demſelben brummigen Ton;„wir kommen nur mit dem Ruder heraus.“
„Ah!“ ſagte Adeline lachend,„ich bin etwas von einem Matroſen.“ Und die Rudergabel ergreifend, ſchob ſie Lazare ſanft zurück, und ſagte ihm:—„Setzen Sie ſich, ich will Sie in den Hafen bringen, und in zwei Minuten.“
Wirklich ließ ſie auch den Nachen am Fuß von ihres Vaters Garten anfahren, der Lehrling befand ſich richtig am Landungsplatz.
„Gib mir die Hand,“ ſagte Adeline zu ihm,„daß ich herausſteige. Und ſie drückte ſanft die Hand, welche ihr Zephyr hingeſtreckt harte.“
„Herr Lazare,“ ſagte der junge Burſche dem Künſt⸗ ler ins Ohr, ihn unterwegs aufhaltend,„wiſſen Sie was? Fräulein Adeline hat mir eben eine Liebkoſung gegeben!“
„Geh' zum Teufel!“ antwortete der Maler. Nach⸗ dem er dem Holzſchuhmacher, der von ſeinem Beſuch heimgekommen war, raſch gute Nacht geſagt hatte, ent⸗ fernte ſich Lazare, ohne ein einziges Wort an Adeline zu richten, welche dieſer barſche Abzug, ganz gegen die Gewohnheit des Koſtgängers, glücklich und betrübt zu⸗ gleich machte.“
„Bei Gott!“ murmelte der Künſtler,„als er ſeiner


