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des Bodens reichlicheres und grüneres Futter gewährte⸗ Wenn er ſah, wie Bellote, durch ſeine abſichtliche Nach⸗ läſſigkeit ermuthigt, ſich an die Seite eines jungen Schlages wagte, um einen Biſſen von dem jungen Trieb abzubekommen, wandte er den Kopf nach einer andern Seite, und ließ ihr alle Zeit zur Fütterung, ehe er ihr bemerklich machte, daß ſie auf unrechtem Wege war. Als die normänniſche Kuh gekalbt hatte, gab es keine Sorge und Aufmerkſamkeit, die Corporal nicht dem jungen Thiere angedeihen ließ, ſobald es im Stande war, ſeine Mutter nach der Schlaſſtätte zu begleiten, und als es an einer Krankheit ſtarb, war Corporal mehre Tage lang darüber faſt betrübt. Sobald ihm ſeine Herrin einen Angenblick die Freiheit ließ, ſchlug er auch ſogleich den Weg nach den Langen Felſen ein, um einige Augenblicke bei Bellote zuzubringen.
Eines Abends, als er zur Zeit, da die Kühe heim⸗ kehrten, im Dorfe herumlief, war Bellote zufolge einer ſchlechten Gewohnheit, welche ſie durch Corporals Nach⸗ ſicht angenommen hatte, weit hinter der Heerde zurück⸗ geblieben. Vor einer Hecke Halt machend, die zur Ein⸗ friedigung eines Hauſes diente, biß ſie ſchläfrig in die grünen Zweige, taub gegen das Schreien der Hirtin, die ſie ſchon mehrmals gerufen hatte. Jetzt machte dieſe, ungeduldig, daß ſie keinen Gelorſam fand, ihren Hund auf die Kuh aufmerkſam, damit er ſie wieder zur Heerde herbeihole. Mit einigen Spruͤngen erreichte der Hund das zögernde Thier, und da dieſes Widerſtand leiſtete, biß er es in das Knie, um ihm das Grün zu entleiden. Bellote eilte wie ein Pfeil davon, ein Schmerzensgebrüll ausſtoßend.
Corporal hatte aus der Ferne den Angriff geſehen, deſſen Opfer ſein Liebling werden ſollte, und ſein Haar ſträubte ſich vor Zorn. Corporal hegte außerdem einen beginnenden Haß gegen ſeinen Stellvertreter, der ſeiner⸗ ſeits die fleißigen Beſuche auf der Schlafſtätte auch nicht


