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Corporals in einen Eſtaminet⸗Kellner originell vorkam, erneuerten häufiger ihren Verbrauch, nur um ſich das Vergnügen zu verſchaffen, das verſtändige Thier mit einem kleinen Korb, den es am Halſe trug und in den ſeine Herrin das gelegt hatte, was von ihrer nomadi⸗ ſchen Schutzgenoſſenſchaft verlangt wurde, über die Felſen ſpringen zu ſehen. Zu ſeiner doppelten Funktion eines Kaffeehaus⸗Kellners und eines Hirtenhundes fügte Corporal noch eine dritte, die gleichfalls von Zeit zu Zeit den mäßigen Verdienſt ſeiner alten Herrin etwas vermehrte.
Es gibt in den Langen Felſen eine Art Grotten, welche zur Erinnerung an eine Sage, deren Urſprung wir vergeblich aufſuchten, den Namen Kammern des Croque⸗Marin erhalten haben. Dieſe Grotten, die ſonſt nichts beſonders Intereſſantes beſitzen, liegen in dem einſamſten Theil der Schluchten und es iſt ziemlich ſchwer, ſie zu finden, wenn man mit dem Terrain nicht bekannt iſt. Die Leute, welche die Grotten zu beſuchen pflegten, wandten ſich nun an Mutter Madelon, die gerne die Führerin machte und dafür eine kleine Beloh⸗ nung erhieſt. Auf dieſelbe Weiſe, wie ſie ſich in Ge⸗ ſchäften der Marketender⸗Schenke durch ihren Hund ver⸗ treten ließ, benützte die Kuhhirtin von Montigny jetzt auch den Inſtinkt des Thiers, indem ſie ihm die Sorge, die Fremden nach dem Croque⸗Marin zu führen, anver⸗ traute. Corporal kannte außerdem alle Winkel des Wal⸗ des ſo gut, als ob er zu einer fürſtlichen Koppel gehört hätte; es genügte, vor ihm den Namen eines Holzſchlags, eines Straßen⸗Kreuzes, eines Kreuzweges oder irgend einer Gegend zu nennen, daß er alsbald die Richtung dabin einſchlug. Dieſelbe Ortskenntniß geſtattete ihm auch, ſeine Funktionen als Führer über den Umkreis der Langen Felſen auszudehnen, und wenn ein Beſucher ſich über den Weg nach dem Feenteich(Mare aus Fées) oder der Wolfsſchlucht(Gorge au Loup) erkundigte,


