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Korb voll Liqueurflaſchen, Tabak, Cigarren, Pfeifen und, was ſonſt zu den Bedürfniſſen der Raucher gehörte, mit ſich. Dieſe Idee ſollte ſehr gewinnreiche Reſultate ha⸗ ben, denn für die Künſtler, welche in den Langen Felſen oder deren Umgebung herumzogen, kam der Korb der ihnen zur Vorſehung werdenden Mutter Madelon wie Manna in der Wüſte. Sie erhielt bald eine ganze Schutzgenoſſenſchaft von Kunſtjüngern, die von Zeit zu Zeit nach der Schlaſſtätte kamen, ihr beſchwerliches Studium im Freien durch eine Viertelſtunde far niente (Nichtsthun) zu unterbrechen.
Als Nachfolgerin der verſtorbenen Kuhhirtin hatte Mutter Madelon auch deren Hund geerbt. Es war ein altes verſtändiges und friedfertiges Thier mit borſtigem, wie Stechpalmenbüſche ausſehendem Haar, boshaften Augen, die gleich glühenden Kohlen leuchteten; der Hund hieß Korporal. Er war von Soldaten ſo getauft wor⸗ den, die ihn adoptirten, da er noch jung war, und hatte im Gefolge eines Regiments die Feldzüge in Afrika mitgemacht. Durch die Luſtigmacher des Lagers dreſſirt, war Corporal ein kluger Hund geworden; er exerecirte wie der beſte Sergeant-Exerciermeiſter; ſchulterte das Gewehr beim Namen der höheren Offiziere der Armee, und fällte das Bajonet, ſobald man von Abdel-Kader redete. Ein Akrobat, wie Auriole, ſetzte er über eine Gewehrpyramide. Ein Matbematiker, wie Munito, der der Newton der Hunderace war, ſpielte er Dominv und errieth manchmal das Alter des Capitains. Zu dieſen kleinen Geſellſchafts⸗Talenten, welche das Entzücken der Garniſon ausmachten, fügte Corporal noch für das Be⸗ dürfniß die im Felde nützlicheren Eigenſchaften eines Jagdhundes. Wenn ſein Regiment eine Razzia bei einem feindlichen Stamm machte, nahm Corporal thäti⸗ gen Antheil daran, indem er die Hühnerſtälle ausplün⸗ derte, und zahlte mehr als einmal reichlich ſeine Zeche, indem er durch Zuſchuß eines Stücks Geflügel die magere


