Erſtes Rapitel. Der Zeichner.
Jedes Jahr, wenn die ſchönen Tage wiederkehren, ſtürzen ſich in ganzen Schwärmen die Landſchaftsmaler auf die Umgebungen von Fontainebleau. Das Dorf Barbizon, das an eine der intereſſanteſten Partieen des unter dem Namen Bas⸗Bréau bekannten Waldes ſtößt, blieb lange der Lieblingsaufenthalt der Künſtler, und ihre alljährliche Anweſenheit in dieſer Gegend war für zwei oder drei Wirthe, die ſich daſelbſt niedergelaſſen hatten, eine Quelle des Glücks geworden. Das eine die⸗ ſer Gaſthäuſer iſt ſelbſt unter den Merkwürdigkeiten be⸗ griffen, welche die Reiſenden in ihren Handbüchern auf⸗ gezeichnet finden, und dieſe verſäumen nicht, den Speiſe⸗ ſaal daſelbſt zu beſuchen, wo viele berühmte Maler auf den Wänden eine Spur ihres Durchzugs hinterlaſſen und ſo eine Art von Muſeum gebildet haben, das für den Eigenthümer einen wahren Schatz ausmacht. Aber ſeit einiger Zeit haben Barbizon und Chailly an zwei oder drei Dörfern eine Concurrenz bekommen, die an der Grenze des Waldes auf Punkten gelegen ſind, wo der⸗ ſelbe weniger betretene, folglich auch weniger ausgebentete Bezirke einſchließt. Die neuen, heutzutage von den Co⸗ lonieen nomadiſirender Künſtler vorgezogenen Wohnplätze ſind Bonrron, Montigny, Marlotte und Rechoſes, ſteil
Murger, Adeline Protat. 1


