Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1862)
Entstehung
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einen ſehr beſchwerlichen Weg, das muß man geſtehen, denn er ging über Stock und Stein. Etwas leichtſinnig, aber mit einer Unbefangenheit, die entzückend war, ſtürzte ſich die wilde Najade in leichten, munteren Sprün⸗ gen von einer ſehr reſpektablen Höhe herab in die Arme eines ergrauten Felſen, eines alten Murrkopfes, der offenbar nicht aufgelegt war zu ſcherzen. Ungerührt von den Liebkoſungen der ſchönen Tänzerin, warf er ſie ſo⸗ gleich ohne alle Zartheit, von ſeiner kalten Bruſt hin⸗ weg, kopflings in den unfreundlichen Schvoß eines Stein⸗ haufens. Jetzt entſtand ein lebhafter Streit, wobei es ſehr unordentlich zuging. Die Tänzerin war in eine ſchäumende Furie verwandelt. Brauſende Wogen und feſte Steine packten einander; denn ſie waren von ſehr verſchiedenen Grundſätzen, das verſteht ſich. Das Ganze glich einem politiſchen Hader, einem Meinungsſtreit, einem Kampf zwiſchen Fortſchritt und Rückſchritt. Auf der einen Seite welch ein jugendlich überſtrömender Gi⸗ fer, und auf der andern welche greiſenhafte Starrköpfig⸗ keit! Das Getöſe wurde laut, die Verwirrung entſetzlich, und der Schaum ſprützte gen Himmel, manchen glitzern⸗

den Sonnenſchein in ſeinen leeren Blaſen auffangend. In ihrer Revolutionswildheit wollten die aufrühreriſchen

Wogen ſich das Anſehen geben, als wären ſie ein gan⸗

zer Ocean; ſie wollten alle Hinderniſſe ihres Fortſchrittes über den Haufen werfen und bei Seite ſtoßen. Es lebe

hieß es, aber das Geſchrei war vergeblich. Die Steine

des Anſtoßes blieben beharrlich quer liegen; ſie wollten ſun und gar nichts von Reformen wiſſen. Zwar ſchienen i

e mitunter ein Bischen zu zittern, aber ſie blieben feſt auf ihren uralten Sitzen, und das Einzige, was die

die Freiheit! fort mit allen ſtationären Grundſätzen!

tumultuariſchen Rabuliſten auszurichten vermochten, war,

daß ſie an ihren verhaßten Wiberſachern die allerſchärf⸗

ſten Kanten allmälig abſchliffen. Daß man bei ihnen

zuweilen einen Wunſch bemerkte, zornig ihrer Gegner

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