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gedrungen. Was mir Madame Bonvei von dem Ge neral Bonaparte, von ſeiner Perſon und ſeinen freund⸗ ſchaftlichen Geſinnungen für mich erzählte, hat mir eine neue Richtung vorgezeichnet, in der mir wohl zu Muthe wird und in der ich mich wie ein neuer Menſch, der mit Menſchen zu thun hat, befinden werde. Ich habe meine Armeen, die aus Deutſchland und Italien zurückkommen, an der Gränze Halt machen laſſen, und ſie ſollen dort in gerüſteter Stellung meine ferneren Befehle erwarten. Dieſe Befehle bilden ſich ſchon nach meiner Neigung, welche bei mir für den Erſten Conſul in Paris wächſt und die täglich ſich ſteigert, je mehr ich das Portrait betrachte, welches mir Ma⸗ dame Bonvei vom Erſten Conſul gebracht hat.
Die genannte Dame, die in einer hinreißenden Stellung neben ihm ſtand, warf ihm jetzt einen ihrer ſchmelzenden, leuchtenden Blicke zu, die ſie beſtändig wirkſam zu lenken ſchien, um die Aufmerkſamkeit des Czaren für ſich zu gewinnen, und ſeine Gedanken nach ihren Wünſchen zu beſchäftigen. Ihre eigene reizvolle und mächtige Geſtalt trat dabei auf das Glänzendſte und mit verführeriſchen Wirkungen aller Art hervor. Man würde die Bonvei für die erſte Salondame in den höchſten Kreiſen gehalten haben, wenn nicht ihr
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