Und noch Eins, ſagte der Czar, als er ſeinen Liebling Koutaitzow bereits entlaſſen hatte, indem er ihn jetzt mit einer dringenden Bewegung wieder zu ſich zurückrief, faſt hätte ich die Hauptſache vergeſſen, die Du mir noch heut Abend beſorgen mußt, Kou⸗ taitzow. Die heutige Soirée im Winterpalaſte wird jedenfalls eine ſehr bedeutende werden, und es wird an außerordentlichen Mittheilungen und Neuig⸗ keiten nicht fehlen, die ich ſchon ſeit längerer Zeit vorbereitet habe. Aber ein Mann fehlt mir noch auf dem Platze, der mir heut gerade dazu ge hört. Du ſollſt ihn mir mitbringen, Koutaitzow. Es iſt der General Souwarow, den ich heut durch Dich zu meiner Hof⸗Soirée einladen laſſe, und Dir kommſt mir nicht in die Geſellſchaft, ohne den alten tapferen Herrn an Deinem Arm mit Dir zu führen. Mich verlangt ſehr, ihn wieder einmal zu ſehen, denn den beſten ruſſiſchen Degen wird doch der Czar nicht ewig von ſich fern halten können. Man iſt Czar, weil man Thaten verrichten muß, und Thaten ſind leichter und ſicherer zu verrichten, wenn man die alte Heldenfauſt eines Souwarow dazu gebrauchen kann.
Das Weſen des Czaren veränderte ſich in dieſem
Augenblick ſo wunderbar, daß Koutaitzow, den dieſer
in


