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lichen Prinzen und Prinzeſſinnen, werden ſich dieſer höchſt abſichtlich ausgedachten Ceremonie anſchließen. Es ſoll dadurch das erſte Erſcheinen des Czaren als gekrönten Souverains an ſeinem eigenen Hofe und im Schooße der kaiſerlichen Familie recht machtvoll und ausdrücklich gefeiert werden. Was ſagen Sie dazu, Fürſt Besborodko? Iſt das nicht eine höchſt unan genehme Intrigue der Frau Czarin, die zugleich darauf abgeſehen iſt, uns Uebrigen heut recht weidlich und preislich in den Schatten zu ſtellen?
Mein Gott, rief Besborodko, gleichgültig die Achſeln zuckend, verwundert aus— dies iſt eine von den aufgetriebenen Weisheitsideen der Czarin, wie ſie derſelben ſo viele hat, und womit ſie im Grunde nur gute Geſchäfte zu machen denkt. Ihr Glück iſt dabei, daß ſie mindeſtens eine ebenſo gute Schauſpielerin als Rechenmeiſterin iſt und dadurch im Genre des Anmu thigen und Tugendhaften ebenſo angenehm als nützlich zu arbeiten verſteht. Laſſen wir ſie darum heut ihren Einfall ruhig ausführen. Wir werden ja nicht darunter zu Schaden kommen, engelgleiche Gabriele Lapuchin, denn meine Gabriele hat ganz andere Flügel an ihrem
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wunderholden Leibe, Flügel, auf denen ſie über allen


