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reizende und bezaubernde Gabriele in ein Verhältniß zum Czaren zu bringen, wie es Fräulein Nelidow in der letzten Zeit immer mächtiger und einflußreicher, und ſogar in Uebereinſtimmung mit der Czarin ſelbſt, eingenommen und woraus bereits manche Gefahren für Besborodko und ſeine Freunde und die von den ſelben betriebene und begünſtigte Regierungsweiſe hervorzugehen ſchienen. Es war kein Zweifel, daß Herr von Lapuchin dem auf die Schönheit und Klug heit ſeiner Tochter begründeten Staatsplan vollkommen beigetreten war und ſich ernſtlich damit beſchäftigt hatte, Gabrielens Sinn für dieſe Aufgabe vorzubereiten und zu ſtempeln und ſie mit vollkommen gleichen Beſtrebungen in dieſes Unternehmen eintreten zu machen. Es kam darauf an, der Nelidow eine bei weitem fähigere und gewaltigere Nachfolgerin zu geben, durch welche man auf den Czaren wirken und ihn zu einer mäßigeren und beſonneneren Politik, im Sinne der alten europäiſchen Ordnungen und Garantieen, zurückführen konnte. Es lag dies dem Besborodko, ſeitdem er der erſte Miniſter des Czaren geworden war, heiß und unabänderlich am Herzen, und er glaubte damit zugleich die Entfernung des Fürſten Kourakin vom Czaren bedingen zu können, denn Kourakin war
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