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Großkanzler und Fürſt geworden, und jetzt das höchſte Triebrad aller Staatsgeſchäfte und ſonſtigen Abſichten des Czaren war, ſchritt nun ſchon ſeit einer Stunde mit großer Geſchäftigkeit und den wichtigſten Mienen und Gebärden in den großen Staats⸗ und Geſellſchafts ſälen des Palaſtes auf und nieder, und ſchien ſehr ſorgſam beſondere Vorbereitungen zu treffen, mit denen er irgendwie einer von ihm errathenen Abſicht des Czaren oder einem ihm unmittelbar zugekommenen und angedeuteten Befehl genugthun oder entgegenkommen wollte. Der alte Besborodko ſah in dieſer eifrigen Beſchäftigung heut faſt gewandter und zierlicher aus, als man ihn ſonſt zu erblicken gewohnt war, und die fürchterliche Ungeſchlachtheit ſeiner ſchwerfälligen, breit und plump in ſich niedergelaſſenen Geſtalt, in der zu gleich ſo viel Unordnung und Liederlichkeit ſich aus prägte, fiel nicht mehr ſo widerwärtig an ihm auf. Vielleicht trug die neue Toilette, welche Fürſt Besbo rodko ſeit ſeinen letzten Standeserhöhungen angelegt hatte, heut Einiges dazu bei, ſeiner lächerlichen und frazzenhaften Perſon eine würdigere und vortheilhaftere Erſcheinung zu geben, was zum Theil wieder der eigen thümlichen Neigung widerſprach, durch welche Paul ſich in der letzten Zeit zu dem alten, ihn höchlich er⸗


