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Sämmtliche auf dieſer Tribüne anweſende Damen erhoben ſich ſofort mit einer feierlichen Begrüßung, als der Czar hinauftrat, und in ihre Reihen ſich ſtellte. Die jungen Töchter des Czaren hatten ſich ſogleich in der ihnen herzlichen und enthuſiaſtiſchen Freundlichkeit um den Vater gruppirt und zeigten ſich bemüht, ihm durch ihre liebkoſenden Grüße und munteren Einfälle den Augenblick der Wie⸗ derbegegnung ſo angenehm als möglich erſcheinen zu laſſen.
Aber die Augen des Czaren irrten wild und fra⸗ gend umher, denn es fiel ihm ſeltſam auf, daß er ſeine Gemahlin nicht ſogleich vor ſich ſah und ſie ungeachtet ſeines ſcharfen und durchdringenden Um⸗ herblickens noch immer nicht auf der Tribüne auf⸗ finden konnte. Endlich ſah er auf der letzten Bank in einer Ecke, die faſt verborgen ſchien, die Czarin ſitzen, die mit einem in einen Seſſel vor ihr gelehn⸗ ten Herrn ſich in einem ſehr angelegentlichen und ganz leiſen Geſpräch befand.
Die Damen ringsumher ſchwiegen beſtürzt, als ſie jetzt ſahen, daß der Czar, alles Andere um ſich her vergeſſend, in hoher Aufgeregtheit jene Scene beobachtete und mit zornigen, leidenſchaftlichen Blicken


