Orlows gegen die in dieſem Augenblick hinſcheidende Czarin ſich abzeichnete. Er hatte mich zu ſehen ge— nehmigt, weil er mich für einen jungen Blutigel hielt, der einſt im Schatten des Kaiſers Peter III. gewohn Er erzählte mir eine lange Geſchichte von dieſem Cza ren, der ihn ſeitdem alle Nächte hindurch in ſeinen
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Träumen verfolgte und ihm keine Freiheit mehr übrig ließ, als die, dumpf und ſchmerzvoll zu ſterben. Auch zu dem Fürſten Potemkin war ich hingewandert, um Dienſte bei ihm zu ſuchen, und er hatte mir die erſte Führung ſeiner Geſchäfte übertragen. In der Mol dau, wo er auf einem verlorenen Schloß im ſeltſamen Kreiſe ſeiner Nichten wunderſam wirthſchaftete, war ich ſein Secretair geworden und arbeitete Tag und Nacht für ihn. Dann leiſtete ich ihm Geſellſchaft und verbarg wichtige Bekenntniſſe, die er mir bei ver ſchiedenen Erinnerungen ſeines Leben machte, in mei ner ihm ruhig zuhörenden Bruſt. Dann ſtarb er wie ein Gläubiger an mich, und ich war unter Denen, die ihn begruben und ſeinen Gebeinen den Platz ordneten, auf dem ſie ſich die letzte Raſt ausgeſucht hatten. Und Du warfſt nicht Alles wieder heraus aus der Erde und verblieſeſt es in die Lüfte? rief Paul dazwiſchen, indem er, Alles um ſich her vergeſſend,


