Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 2. Band (1861)
Entstehung
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Jeder ſeine Schuldigkeit um ſo gewiſſer, weil er

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tha Rußland diente, indem er der Czarin diente. Wir

werden viel zu thun haben, ehe wir es beſſer machen, Jwan Paulowitſch Koutaitzow. Es iſt nichts als

Schneider⸗Arbeit, das Thun eines N kachfolgers, der drei Lützen an die Uniform flicken läßt, weil man

unter dem Vorgänger nur zwei daran k neue Regierung, die dadurch hervorzuragen gedenkt, würde ſich um allen ihren Credit bringen. Und wir wollen das nicht, Jwan Paulowitſch Koutaitzow. Bleibe nur bei mir und verlaß mich nicht, Iwan! Ich mache Dich zu meinem Staatsrath, in demſelben Augenblick, wo ich den Czarenthron beſteigen werde. Aber was ſprechen wir, die Czarina iſt noch nicht todt, möchte immer leben, denn mir graut vor dieſer Czarenthron, ich habe keine ihn zu beſteigen. Euere Kaiſerliche Hoheit werden viele ſchwere

Sorgen auf dieſem Thron finden! erwiederte Jwan

Paulowitſch, die Hand ſeines Herrn drückend. Der Krieg in Perſien läßt jetzt auf dem Czarenthron Ruß lands keinen Augenblick mehr ruhig ſchlafen. Und einen Gefangenen halten wir ſeit Kurzem in Peters

burg, deſſen Nähe Rußland nur Unglück bringen kann

Es iſt der Thaddäus Kosciusczke, der nach dem