Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 2. Band (1861)
Entstehung
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blickend, mehr und mehr von der Richtigkeit der Wahr nehmung zu überzeugen, welche der Großfürſt gemacht hatte. In demſelben Augenblick aber war IJwan Pau

lowitſch wieder in den Saal zurückgekehrt. Auf ſeinem 3 geteh

Geſicht lag die tiefſte Beſtürzung, ein bleiches Ent ſetzen. Er hatte ſich mit einer geheimnißvollen Be⸗ wegung hinter den Großfürſten geſtellt und flüſterte demſelben jetzt haſtig und athemlos zu:

Es wird ſich bald etwas Ungeheueres voll bringen, meine Kaiſerliche Hoheit! Die Czarin liegt ſehr krank in ihrem Cabinet darnieder und ſieht unter den Händen ihrer Aerzte ihrer Auflöſung ent⸗ gegen. Ein ſchwerer Schlaganfall hat ſie vor einer Stunde getroffen und man fand die Czarin in ihrem Cabinet auf dem Fußboden niedergeſtreckt. Die Aerzte haben gar keine Hoffnung mehr. Nur Lambro Cazzioni iſt der Meinung, daß noch Alles gut werden könne, wenn man die Czarina, die jetzt geiſtig zu ſehr auf geregt ſein ſoll, in jeder Weiſe ruhig halten könne. Es iſt deshalb auch davon abgeſtanden worden, Euere Kaiſerliche Hoheit zu der Czarin zu rufen, es darf Niemand mehr zu ihr eintreten und Lambro Cazzioni hat jetzt auch alle übrigen Aerzte aus dem Cabinet der Czarin hinausgejagt. Die hohe Czarin iſt ſeitdem

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