Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 2. Band (1861)
Entstehung
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Aber halten zu Gnaden, Kaiſerliche Hoheit, be⸗ merkte Jwan Paulowitſch mit einem gewiſſen Eifer, der Graf Valerian hat ſich im Caucaſus als ein ſehr

guter Soldat bewieſen, und ſeine Waffenthat iſt es,

daß die Ruſſen die alte Hauptſtadt Derbent eingenom⸗ men haben, wodurch ein Hauptſieg dieſes Feldzuges entſchiedén iſt. Die hohe Czarin, in deren Krankheit dieſe Nachricht wie ein Lichtſtrahl hinein fiel, befahl, daß der Sieg am heutigen Tage im ganzen Reich ge feiert werden ſolle. Aber die Czarin befand ſich vor einigen Stunden ſo ſchlecht, daß man das Schlimmſte befürchten mußte, und die Aerzte verlangten die Abbe⸗ ſtellung des Glockengeläutes und der Kanonen. Die Czarin hat es jedoch von Neuem befohlen, als ſie aus einem Krankheitsanfall wieder erwachte, ſie wurde ſehr zornig, als ſie hörte, daß ihr Befehl nicht ſchon aus geführt ſei und er mußte jetzt vollſtreckt werden. Aber die Czarin befindet ſich darum nicht beſſer, wie ich drüben im Winterpalaſt gehört habe. Im Gegentheil, man ſieht jetzt in jeder Minute ihrer Auflöſung ent⸗ gegen. Ich werde alſo doch nicht zur unrechten Zeit gekommen ſein, um für die neue Zeit des Großfürſten meine Jubelſtimme mit der des geſammten Volkes vereinigen zu dürfen.