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fürſtin in der Hauptſtadt iſt dringend nothwendig ge⸗ worden, und die Miniſter bitten flehentlich und inſtändigſt um Höchſtdero ſehr baldige Rückkehr nach Petersburg.
Der Großfürſt war bleich geworden und ſchien einen Augenblick zu ſchwanken. Die Nachricht hatte ihn auf das Tiefſte ergriffen, er bebte zuſammen und der Vorhang der Zukunft rollte vor ihm mit einem gewaltigen Schlag in die Höhe. Er ſah die Groß⸗ fürſtin an und ſchien ſtillſchweigend von ihr einen Rath, eine Aeußerung zu begehren.
Maxia Feodorowna ſtand, wie immer, in ihrer ebenſo ruhigen als ſtandhaften und feſt entſchloſſenen Haltung da. Dann rief ſie den Fürſten Neswitsky zu ſich heran und trug ihm auf, den Wagen des Großfürſten von Gatſchina ſchnell herüberkommen zu laſſen, um ſogleich die Reiſe nach Petersburg antre⸗ ten zu können.
Es giebt jetzt kein Zögern mehr! ſagte ſie zu dem Groffürſten mit einer hochherzigen Stimme. Der Augenblick iſt gekommen! Der Großfürſt Paul, die Hoffnung Rußlands, muß handeln und herrſchen!


