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elendeſten und zerlumpteſten Zuſtande auf der Land⸗ ſtraße umher, ihre Uniformen ſind ganz und gar zer⸗ fetzt, manche dieſer Kerle bluten und ſcheinen verwundet im Geſicht und an den Händen. Ich blicke wie raſend umher, aber den Major Lindener kann ich nirgends entdecken, er fehlt bei ſeinen Leuten und hat ſeinen Poſten verlaſſen, der Schändliche, der Verräther! Endlich erfahre ich die unerhörte Geſchichte, wie ſie ſich zugetragen hat. Lindener hat mit ſeiner Colonne ſchon am frühen Morgen ſich verirrt und iſt auf den Feldern Soltykows, wo er ſich unbegreiflicher Weiſe lange umhergetrieben, in Unordnung gerathen. Die Unkenntniß des Terrains konnte ihn als einen Frem— den einigermaßen entſchuldigen, aber die grenzenloſe Ungeſchicklichkeit, die er dabei an den Tag legte, ver⸗ rieth ihn auf ganz eminente Weiſe als einen erzdum⸗ men Teufel. Die eigentliche Confuſion war dadurch entſtanden, daß der Lindener mit ſeinen Soldaten in die Hecken der Gärten gerieth und ſich nicht mehr daraus loszumachen wußte. Da er einmal eine ſo große Menge Menſchen auf dem kleinſten und engſten Raum, auf dem es gar keine Auswege giebt, zuſam⸗ mengehäuft hatte, ſo blieb ihm jetzt gar kein Terrain mehr übrig, um ſeine Colonne ordentlich auseinander
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