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Da muß etwas geſchehen, lieber Fürſt, ſagte er dann haſtig, indem eine große Unruhe durch ſein ganzes Weſen fuhr. Laſſen Sie mir mein beſtes Pferd vorreiten, ich werde gleich hinunter kommen. Ich danke Ihnen, Fürſt Neswitsky. Ich habe Sie immer geliebt, und ſehe, daß Sie bei jeder Gelegen⸗ heit das Vertrauen verdienen, welches ich in Sie geſetzt. Die Zeit iſt nicht fern, wo ich Sie zum Feldmarſchall ernennen werde. Einen Feind können Sie allerdings nicht ſchaffen, und auch ich verwünſche bereits dieſen höchſt infamen Preußen, den Major Lindener.
Neswitsky entfernte ſich mit einem triumphirenden Blick gegen die Großfürſtin. Paul ſagte zu Maria Feodorowna: Ich empfehle der Großfürſtin, künftig freundlicher und gütiger gegen meine Getreuen und Bewährten zu ſein. Zugleich aber bitte ich ſehr, hier auf Ihrem Poſten zu bleiben und die Fahne keinen Augenblick aus Ihren Händen zu laſſen.
Die Großfürſtin machte ihm eine ſchelmiſche Ver— beugung, und Paul ſtürzte jetzt fort, um über das befremvliche Ausbleiben des Majors Lindener nähere Erkundigungen einzuziehen. Unten beſtieg er ſein Pferd, und eilte auf demſelben im brauſenden Galopp davon.


