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eigenthümlich waren, und von denen ihre Zeichnungen und Malereien glänzende Beweiſe lieferten. Oder ſie ſaß bei einer Stickerei und verbarg hinter derſelben ihre Träume und Sorgen, die aber niemals ſehr un⸗ glücklicher Art waren, und aus denen ſie der Anblick ihrer lieblichen Kinder, die dann ungehinderten Zutritt zu ihr hatten, ſtets wieder zur glücklichſten Frau auf⸗ richtete. Denn die Kinder, welche ihrer mit Leibes⸗ erben geſegneten Ehe bisher in raſcher und regelmäßi⸗ ger Aufeinauderfolge entſproſſen waren, bildeten zugleich das höchſte Glück der mit wahrer Schwärmerei an ihnen hängenden Mutter, die in der bis in's Einzelnſte gehenden Sorgfalt für ihre heranwachſenden Kleinen nicht wie eine Prinzeſſin, ſondern wie eine einfache Frau aus dem Volke verfuhr.
Wenn dann Maria Feodorowna wieder aus ihren Gemächern heraustrat, war es ein wunderbar milder und beſcheidener Glanz, der von ihrer Erſcheinung ausging, und der jeden Andern, wie den Großfürſten Paul, zu ihren Füßen niederwerfen mußte. Sie ſchien alsdann, indem ſie demüthig und mit ihren leuchtenden blauen Augen den Großfürſten wieder begrüßte und ſich ihm anſchmiegte, in dieſer Demuth doch die Triumphirende zu ſein, die blos durch ihr eigenes


