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ihrem Lächeln, ihren hinreißenden Manieren, ihrer drolligen Koketterie zu widerſtehen. Der Großfürſt, der ſtets eine große Vorneigung für die Gräfin Branicka gezeigt, und ſich gern ihrer heiteren und angenehmen Leitung anvertraute, konnte auch jetzt nicht umhin, ſich derſelben zu fügen. Er führte ſeine Gemahlin, ohne ein Wort mit derſelben zu wech⸗ ſeln, in den Saal und in die Umgebung der Czarin zurück. Die ernſten drohenden Blicke der Czarin begegneten den Augen Nataliens. Dieſe Blicke waren ſo feind⸗ ſelig und unheilverkündend, daß die Großfürſtin davor in ihrer innerſten Seele zu erbeben anfing. Das Ce⸗ remoniel, und die Anordnungen des Fürſten Baria⸗ tinsty, denen man folgen mußte, indem man ſich jetzt zur Tafel begab, erleichterten die peinliche Situation, in der beide Frauen ſich einander gegenüber befanden. In dem beginnenden Feſtgetümmel und unter dem glänzenden Treiben der Tafel, berauſcht von den lauten Huldigungen ihrer Höflinge, entzückt über die naiven und luſtigen Einfälle Potemkin's, vergaß Katharina bald wieder die unangenehmen und unheimlichen Empfin⸗ dungen, die ihr oft beim Anblick der Grofßfürſtin auf⸗ ſtiegen.—


