Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 1. Band (1861)
Entstehung
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und wen ſie als ungehorſam befindet, iſt mit Recht des Todes ſchuldig. Aber Sache eines klugen und rechtſchaffenen Unterthanen iſt es, ſich nicht als un⸗ gehorſam betreffen zu laſſen. Es ſind alle Vorſichts⸗ maßregeln getroffen, Prinz.

Paul ſchreckte einen Augenblick zuſammen, und überließ ſich einem ſtillen hinbrütenden Nachſinnen. Jwan beobachtete ihn mit einem ſchlauen Lächeln. Dann ſagte der Prinz, ſich ihm nähernd, und ihm die Hand vertraulich auf die Schulter legend: Jwan Paulowitſch Koutaitzow, iſt ſie hier in der Nähe, die holde, liebliche Sophia?

Jwan nickte geheimnißvoll und zeigte auf eine Tapetenthür, die an der Hinterwand des Saales ver borgen war.

Paul wollte ſich eben dorthin begeben, als in die⸗ ſem Augenblick ein Diener hereintrat und meldete, daß der Graf Panin zu dem Grofßfürſten eintreten werde. Eine Minute darauf ſtand der Graf ſchon im Zimmer und begrüßte ſeinen Zögling, den Grofßfürſten, mit freundlicher Würde, aber zugleich mit einem et⸗ was verweiſenden Blick, denn die Toilette des Groß⸗ fürſten ſchien ſeinem Gouverneur noch nicht ſo weit vorgerückt, als er es erwarten zu dürfen geglaubt