Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 1. Band (1861)
Entstehung
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hierher gereiſt, und die Börſe, die Mama Landgräfin aus Darmſtadt mitgebracht hat, ſah ganz kugelrund und gar nicht ſo kläglich und jämmerlich aus. Wir werden auch davon ganz gut wieder zurückreiſen können, und wenn es nicht reicht, ſchickt uns Papa neues Reiſegeld aus Darmſtadt. Aber es ſähe ja aus, als wenn man uns hätte kommen laſſen, wollte man uns

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das Reiſegeld erſetzen.

Die Landgräfin, in Angſtſchweiß gebadet, rang die Hände bei dieſen unerhörten Auslaſſungen ihrer jüngſten Prinzeſſin Tochter und ſchien eben im Begriff, laute Wehklagen darüber ausſtoßen zu wollen; die Czarin aber fuhr raſch mit der Hand über die Stirn, auf welcher ein augenblicklicher Unmuth ſich leiſe abge⸗ ſchattet hatte, und ſagte dann, ſich mitten in den Kreis hinſtellend, indem ſie mit ihrer hochgebietenden Anmuth wieder freundlich über Allen thronte:

Au plaisir de vous revoir, meine lieben Freun⸗

dinnen insgeſammt! Euere gnädige Czarin wünſcht Euch morgen früh im Winter⸗-Palais in feierlicher Audienz zu empfangen und beſtimmt die zwölfte Stunde des Vormittags dazu. Auch den Groffürſten Paul, den Czarewitſch, werde ich dann vorzuſtellen die Ehre haben. Ich wünſche, daß zwiſchen uns, als deutſchen