Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 1. Band (1861)
Entstehung
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Aelteſte der drei Prinzeſſinnen, die ſchwarzäugige Eli⸗ ſabeth, mit einem poſſirlichen Ernſt. Unſer liebes Darmſtadt zu Hauſe iſt allerdings viel kleiner, als dieſes fürchterlich große Petersburg, aber in der Bau⸗ art ſcheinen mir doch beide Reſidenzen große Aehnlich⸗ keit mit einander zu haben. Die Straßen ſind ſchön und breit, aber hat nicht auch Darmſtadt ſchöne regel⸗ mäßige Straßen, und viele großartige Palais? Nur der Bach Darm möchte mit der ſtolzen Newa nicht ganz zu vergleichen ſein.

In dieſem Augenblick hielt der Wagen vor einem großen, prächtigen aber düſtern und zurückſchreckenden Gebäude ſtill. Es war ein hoher Palaſt, aus Granit und dunkelfarbigem Marmor erbaut, der an dem düſtern, trüben Gewäſſer der Newa, die ſich hinter ihm aus⸗ breitete, ſich plötzlich mit ſeinen unheimlichen Mauern und Thürmen emporſtreckte.

Die goldbetreßten Lakayen waren aus dem Portal hervorgeſprungen, um den Schlag zu öffnen, während in demſelben Augenblick die Equipage des Fürſten Ba⸗ riatinsky, die den Damen auf dem Fuße gefolgt war, vor dem Marmorpalaſt hielt. Er hob mit den ehr⸗ furchtsvollſten Verbeugungen die Landgräfin und die drei Prinzeſſinnen aus dem Wagen, und kündigte ihnen