———
174
ten, daß der Zug ſich in Bewegung geſetzt habe. Eliſabeth Zoritſch beurlaubte ſich von den Gaffern, denen ihre Geſtalt einen ſo ſchauerlichen Eindruck ge⸗ macht, mit den tollſten Gebärden und einem ſo frazzen⸗ haften Geſichterſchneiden, daß ſie ein allgemeines Ent⸗ ſetzen hinter ſich verbreitete, und ein langes Murmeln die Menge durchlief. Die rückſichtsloſen Spötter in dem Haufen meinten, es ſei der leibhafte Teufel ſelbſt geweſen, der den Reiſezug der Kaiſerin beſchloſſen, und in ihrem Geleite angekommen und wieder abge⸗ fahren ſei.
Nach dem ausdrücklichen Befehl der Czarin ſollte der Weg von Moskau nach Petersburg in vier Tagen zurückgelegt werden. Die Eile der Schlitten mußte verdoppelt werden, da auf den Wunſch Potemkin's, dem Katharina, nach der kaum eingetretenen Verſöh⸗ nung mit ihrem Freunde, um ſo weniger entgegen⸗ treten wollte, noch ein Umweg über Tula zu machen war.
Dort, in der bexühmten Gewehr⸗Fabrik, wollte Potemkin gern noch unterwegs ſeine Waffenſammlung mit einigen neuen koſtbaren Stücken vermehren, was er auch mit der größten Geſchwindigkeit ins Werk ſetzte, indem er, in ſeiner Weiſe zugreifend, in einem einzigen Augenblick ſeine Sammlung um einen Werth


