Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 2. Band (1861)
Entstehung
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dieſem Augenblick, wo er der Czarin gegenüberſtänd, auf ſein Geſicht trat.

Halten zu Gnaden, hohe Czarin, nahm Roman⸗ zow jetzt das Wort, wenn ich heut anſcheinend in einer argen Subordinationswidrigkeit vor Ew. Ma⸗ jeſtät beſtehe. Heut giebt es keinen andern Feldmar— ſchall auf der Welt, als die Czarin ſelber, und da⸗ rum hat Dero getreueſter und unterwürfigſter Unter⸗ than es für ſtreng geboten erachtet, gerade an dem heutigen Tage die Uniform auszuziehen und ſich nur als gemeiner Soldat unter die Fahne Euerer Maje⸗ ſtät zu ſtellen. Wir haben die Türken beſiegt, es iſt wahr, und ihre Köpfe ſind um uns her geflogen, wie die Heuſchrecken in einer Sommerwolke. Aber wer iſt es denn eigentlich, der den Halbmond beſiegt und geworfen hat? Nicht der alte Feldmarſchall Ro⸗ manzow iſt es, denn was hätte ihm all ſein Com⸗ mandiren und Einhauen geholfen, wenn nicht der un⸗

überwindliche Geiſt der hohen Czarin über uns ge⸗

ſchwebt und uns in die Türkenſchlacht geführt hätte? Romanzow iſt hier nichts als der Soldat der Czarin, und er will und kann nichts Anderes ſein. Darum iſt er auch ſchon geſtern nicht an den Triumphbögen erſchienen, wohin ihn die Gnade der Czarin einlud,