Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 2. Band (1861)
Entstehung
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kommen, und ihre Züge nahmen den Ausdruck einer hatte, 1 ernſten, feierlichen Erhabenheit an, worin Katharina derſamn das Bewußtſein ihrer großartigen Stellung ſtets ſo ſtarren imponirend auszudrücken wußte. wollte, Die Triumphbögen, durch welche die Czarin mit 3 Katt ihrem geſammten Gefolge in Moskau einzog, waren einem ſ mit einer ungeheuren Pracht aufgerichtet, und die Geſicht Stadt hatte zu ihrer glänzenden Ausſchmückung keine der ſtu Koſten geſpart, die auf gewaltige Summen ſich be⸗ dieſer 1 laufen hatten. Hier hatten ſich zahlloſe Volksmaſſen ſellte ſi dichtgedrängt aufgeſtellt, und die Behörden der Stadt, hirchen die Popen an der Spitze der Geiſtlichkeit, das ganze waltige Heer der Beamten und Würdenträger Moskau's, wa den g ren erſchienen, um der Feſt-Prozeſſion der Czarin wurde beizuwohnen. Aber in dem Angenblick, wo Katha ins G rina in herablaſſender Milde und Güte aus ihrem 9 Wagen heraus die Menge begrüßte und an ihren diſen undurchdringlichen Reihen vorüberzog, hatte ſich ein guif tiefes Schweigen wie ein unheimlicher Bann weit z. und breit über den Maſſen gelagert. Von keiner Seite her erhob ſich ein Laut, die officiellen Feſt⸗ träger ſchienen ihre Stichworte vergeſſen zu haben, keine Begrüßung, keine Anrede erſchallte, als die* 5 8 Czarin ſchon den zweiten Trinmphbogen zurückgelegt ſe eſ gebiete

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