Teil eines Werkes 
5. Band (1861)
Entstehung
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Zeit erfahren. Letzte Nacht träumte ich von Deiner WMutter Du wirſt ihr ſehr ähnlich, Kind.

Dann ſetzte er plötzlich hinzu:

Warte wenigſtens, bis ich todt bin; dann biſt Du frei, Theodora.

Es war mir, als müßte mir das brechen. D Mar, nicht wahr, Du erlaubſt mir, Dir dies Alles zu erzählen? Was ſollte ich beginnen, wenn ich Dir nicht auf dieſe Weiſe mein Herz öffnen könnte?

Und doch denke ich an dieſen Auftritt zwiſchen Papa und mir nicht blos mit Schmerz, ſondern auch mit Hoffnung zurück. Er kennt Dich er weiß auch, daß weder Du noch ich ihn jemals in irgend Etwas getäuſcht haben. Er war Dir einſt zugethan. Ich glaube, zuweilen vermißt er Dich auch jetzt noch, namentlich in kleinen Dingen, worin Du ihm Aufmerkſamkeit zu erweiſen pflegteſt, weniger wie ein Freund als wie ꝛin Sohn.

Max, glaube nicht, daß ich mich härme glaube nicht, daß ich Urſache habe, mich zu härmen. Alle ſind gegen mich ſo gütig, wie ſie nur je ſein können. Mein Daheim iſt ſo glücklich, wie nur je eins ſein könnte, mit Ausnahme Eines ob wir dieſes jemals finden oder nicht, das weiß nur Gott. An ruhigen Abenden wie dieſer, wo nach einem