ſein rothbäckiges Geſicht durch die Latten und fing, als er Papa ſah, laut an vor Luſt zu ſchreien, kam herausgewatſchelt, faßte Papa am Rocke und nannte ihn„Dadda!“
Mein Vater ſchrak zuſammen— ich glaubte, er würde umſinken, ſo zitterte er, mein armer alter Vater.
Als ich den Buben aus dem Wege hob, erſchrak ich auch. Es iſt ſtets etwas Seltſames, ein Geſicht, welches man kennt, in dem eines Kindes wieder verjüngt zu ſehen— in dieſem Falle war es ent⸗ ſetzlich und mitleiderregend.
Mein erſter Gedanke war, daß wir Penelope unter keiner Bedingung hierher kommen laſſen dürften. Ich trug den Knaben fort— ich wußte wohl wohin, als Papa mich rief:
„Halt! Nicht allein— nicht ohne Deinen Vater!“
Nur wenige Schritte, und wir ſtanden an der Thürſchwelle des kleinen Hauſes. Die alte Frau riß mir das Kind ſofort aus der Hand und ich hörte ſie flüſtern:„Lauf— Lyddy— mach' ſchnell, daß Du fortkommſt.“
Lydia aber, wenn das bleiche, hagere in einer Ecke zuſammengeduckte Geſchöpf es war, machte keinen Verſuch, ſich zu rühren.


