und Du als der erſte Geiſtliche mußt Etwas thun. Was wirſt Du thun?“
Er dachte ein wenig nach.
„Ich werde ihnen die Kirche und das Sacra⸗ ment verbieten— ich werde ſie aus der Zahl der Almoſenempfänger ausſchließen und jedes geſetzliche Mittel aufbieten, um ſie aus dieſer Gegend zu ent⸗ fernen. Dies werde ich um meiner Familie und meiner Gemeinde willen thun, damit ſie ihre Laſter nicht hier weiter verbreiten.“
„Aber ſie ſind vielleicht noch nicht ganz ver⸗ dorben. Und das Kind— das unſchuldige unglück⸗ liche Kind!“
„Schweig', Dora! Es ſteht geſchrieben: Der Saame der Uebelthäter ſoll ausgerottet werden. Die Unſchuldigen müſſen mit den Schuldigen leiden — es iſt keine Hoffnung für den Einen wie für den Andern.“
„O, Papa,“ rief ich angſtvoll,„ſo ſprach Chriſtus nicht. Er ſagte„Geh' hin und ſündige hinfort nicht mehr.““
Hatte ich Unrecht? Wenn dies der Fall war, ſo mußte ich dafür büßen. Was nun folgte, war ſehr hart zu tragen. Max, wenn ich jemals Dein bin und gänzlich in Deiner Macht, ſo möchte ich wiſſen, ob Du mir ſo bittere, grauſame Worte anzu⸗


