Mädchen unter vielem Gekicher und ohne zu erröthen erwähnte— ſie hatten ein Kind mitgebracht.
DO Max, welches Uebermaß von Scham und Mitleid bemächtigte ſich meiner! Dieſe Mädchen unſerer Gemeinde— Lydia gehörte auch dazu— wenn ſie beſſer unterrichtet worden wären, wenn ich verſucht hätte, ſie zu lehren, anſtatt dieſe langen Jahre hindurch zu ſtudiren oder zu träumen, nur an mich zu denken, und ohne mich im Geringſten um meine Mitmenſchen zu kümmern! O Max, wollte Gott, mein Leben wäre dem Deinen ähnlicher geweſen!
Hinfort ſoll es dies ſein. Als ich durch das Dorf nach Hauſe ging, während die Sonne auf die kleinen Häuſer ſchien, von deren Bewohnern ich nicht mehr weiß als von den Wilden auf Neuſeeland — auf die Gruppe zerlumpter Mädchen, welche dicht vor unſerer Thür heranwachſen— Niemand weiß wie, und ohne daß Jemand darnach fragt— da that ich bei mir ſelbſt einen Schwur, ich, die ich ſo geſegnet worden— ich, die ich ſo glücklich bin— ja, Max, glücklich! ich will mit all' meiner Kraft arbeiten, ſo lange es noch Tag iſt. Du wirſt mir helfen. Und Du wirſt mich wegen deſſen, was ich fühle oder thue, nicht weniger lieben.
Ich ſtand im Begriff noch denſelben Nachmittag


