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und machte mir dann Vorwürfe darüber, daß ich dies gethan.
Ich ſagte: Ich wäre nicht müde, ſondern hätte mich ganz geräuſchlos im Nebenzimmer be⸗ ſchäftigt.
„Mit Leſen?“
„Nein.“
„Was haſt Du d denn gemacht?“ fuhr ſie in arg⸗ wöhniſchem Tone fort.
Unverhohlen antwortete ich:
„Ich habe an Max geſchrieben.“
„An was für einen Max?— Ah, jetzt fällt mir ein— ich hatte ſeinen Namen vergeſſen.“
Sie wendete ſich von mir ab und lag mit dem Geſichte nach der Wand gewendet, dann ſagte ſie:
Du an ihn?“
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„Thue es lieber nicht. Du wirſt es ſpäter ein⸗ mal bereuen. Kind, merke meine Worte. Gute Frauen giebt es vielleicht— eine oder zwei vielleicht — einen guten Mann aber es in der ganzen Welt nicht.“
Das Herz ſtieg mir auf die Lippen, aber Tha⸗ ten ſprechen lauter als Worte. Ich verſuchte nicht, Dich zu vertheidigen. Ueberdies iſt es kein
Wunder, daß ſie dies denkt.


