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eines Engels.“ Und ich dankte Gott, der ihn mir geſendet— der uns einander geſendet.
Denn was antwortete Doetor Urguhart, als ich ihn fragte, woher er alle dieſe ſchönen Dinge gelernt?
Er antwortete lächelnd:
„Einige davon habe ich von Ihnen gelernt.“
„Von mir?“ ſagte ich erſtaunt.
„Ja, vielleicht ſage ich Ihnen einmal, wie dies geſchehen iſt— jetzt aber nicht.“
Er ſprach haſtig und fing gleich darauf von andern Dingen an und theilte mir— wie er jetzt gewöhnlich zu thun pflegte— genau mit, wie es mit ſeinen Angelegenheiten ſtand. Jetzt waren ſie beinahe geordnet und es ward nothwendig, daß er das Lager verließe und an einem gewiſſen Tage ſeine neuen Pflichten anträte.
Nach einigem Hin⸗ und Blerebeh oder es geſchah vielmehr von uns beiden, denn er forderte mich auf, zu entſcheiden— dieſen Tag feſt — ganz kurz, als ob es ein Tag geweſen wäre wie jeder andere im Jahre— und ganz ruhig, als ob dadurch nicht für die Gegenwart gänzlich und für die Zukunft in unbeſtimmter Weiſe dieſer— wie ſoll ich es nennen— Verkehr zwiſchen ihm und mir enden müßte, der wenigſtens für eins von


