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Ich wünſche, daß Du höreſt, wie die Entdeckung gemacht ward, denn ſei verſichert, ich habe ſtets auch die entfernteſte Möglichkeit vermieden, daß Freunde oder Fremde mein Geheimniß ausfindig machten oder klatſchſüchtige Nachbarn meinen Namen mit dem Deinigen in Verbindung brächten.
Anſtatt daher zu Miſtreß Granton zu gehen, machte ich einen Beſuch bei der Witwe Cartwright, der ich Nachrichten in Bezug auf ihre Tochter zu bringen hatte. Damit nicht früher oder ſpäter eine böſe oder leichtfertige Zunge Dir die Sache in ent⸗ ſtellter Weiſe erzähle, will ich lieber hier gleich Alles mittheilen, was ich in der Angelegenheit mit Lydia Cartwright zu thun gehabt, in Bezug auf welche Deine Schweſter einſt meinte, ich hätte mich„unbefugter Weiſe eingemiſcht.“
Die Witwe Cartwright bat mich in ihrer Noth, zu verſuchen, ob ich Etwas von ihrer Tochter erfahren könne, welche aus dem Hauſe, für welches ſie auf Miß Johnſton's Empfehlung als Stubenmädchen
gemiethet ward, verſchwunden iſt, ohne daß man, trotz verſchiedener von Mr. Charteris und Andern vor⸗ genommener Nachforſchungen, wieder Etwas von ihr gehört hat, was Deiner Schweſter ſtets ſehr Leid gethan.
Für todt hielt man ſie nicht, denn ſie ſchickte
ihrer Mutter einige Mal Geld und ward kürzlich in


