ſonderbare Predigten hielte, wie die, welche er an dieſem Morgen gehalten. Ich fragte, worüber er gepredigt hätte, und erhielt zur Antwort:„Ueber die Stätten der Zuflucht.“
Ich fürchte, daß ich die Bibel— wenigſtens den hiſtoriſchen Theil derſelben— nicht ſo kenne, wie ich ſollte, denn Penelope war faſt empört, als ich fragte, was die Stätten der Zuflucht ſeien. Sie erklärte, jedes Kind in ihrer Schule wäre beſſer mit dem alten Teſtamente bekannt, und ich wollte ſchon ſagen, viele Kinder ſeien auf viel zu ſchlüpfrige und unehrerbietige Weiſe damit bekannt, denn ich hörte ein⸗ mal zu, als eine Anzahl derſelben das kleine Drama des Eliſah, die ſpottenden Knaben und die Bären im Walde aufführten— zur großen Beſtürzung unſeres armen kahlköpfigen Organiſten und ihrem eignen geräuſchvollen Vergnügen, beſonders die beiden Knaben, welche die Bären ſpielten.
Aber es wäre gottlos, unſere gute Penelope zu ärgern— wenigſtens halte ich es jetzt für gottlos. Deßhalb ſagte ich Nichts; nachdem aber die Predigt als„außerordentlich“, als„ein in unſerer Kirche un⸗ erhörtes Gemiſch von Politik und Religion“— wie es ſcheint, hatte der Prediger auch die jetzt in allen Zeitungen beſprochene Frage über die Todesſtrafe mit hineingebracht— beſprochen worden, nahm ich


