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als der ſchwärzeſte Verrath gegen Ehre und Liebe erſchienen, deſſen ein Menſch fähig iſt.
Könnte ich meinem Weibe, oder dem Mädchen, dem ich Liebe zu mir einflößen möchte, meine ganze Geſchichte erzählen? und wenn ich es thäte, würde dieſe mir nicht die Thür ihres Herzens auf ewig verſchließen? Oder geſetzt, es wäre dazu zu ſpät und ſie liebte mich ſchon, würde es ſie nicht um meinetwillen lebenslang elend machen? Ich glaube, es würde der Fall ſein.
Schon aus dieſem Grunde ſuh Dinge unvermeidlich.
Aber auch noch ein anderer Grund vor⸗ handen; ob er bei meiner Schlußfolgerung den erſten oder zweiten Platz einnimmt, weiß ich nicht.
Wenn Jemand ein Gelübde gethan hat, darf er es wohl brechen?
Ich habe ein gewiſſes Gelübde gethan, welches, wenn ich mich vermählte, gebrochen werden müßte. Kein Mann bei geſundem Verſtande, oder der nur das gewöhnlichſte Gefühl von Gerechtigkeit und Zärtlichkeit beſitzt, würde ſeinen Namen einem geliebten Weibe geben, mit der Möglichkeit, daß Kinder ihn erben und er dann auf und über dieſe Alle das Ende bringt, welches ich mein ganzes Leben lang entſchloſſen als eine Nothwendigkeit


