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Dich, denk' an etwas Anderes— an Dein anderes Ich— an mich.“
Warum erzähle ich dies, einen der zahlloſen peinlichen Vorfälle, die bei unſerm Berufe doch fort⸗ während vorkommen? Weil ich, nachdem ich einmal begonnen, Alles erzählen muß, was mir widerfährt, gerade ſo wie ein Mann, der nach ſeiner täglichen Arbeit nach Hauſe kommt, es— laß dieſes Wort mich mit ſicherer Hand niederſchreiben— ſeinem Weibe erzählen würde— ſeinem Weibe, welches ihm näher ſteht als irgend ein ſterbliches Weſen— Bein von ſeinem Bein und Fleiſch von ſeinem Fleiſch, ſeine Ruhe, ſein Troſt, ſeine Wonne— die ein Arzt faſt mehr als irgend ein anderer Menſch bedarf, weil ſein Pfad faſt ununterbrochen ihn auf der dun⸗ keln Seite des menſchlichen Lebens führt. 6
Zuweilen aber bieten ſich uns auch Lichtblicke dar, zum Beiſpiel wenn das ſchwere Herz erleichtert iſt, oder der Schatten des Todes von einem Hauſe wieder hinwegzieht— Augenblicke, wo der Arzt ſehr zu ſeiner eigenen ſelbſtbewußten Demüthigung als ein rettender Engel betrachtet wird— Zeiten, wo er ſich freu't, ein wenig in dem Sonnenſcheine der Freude zu weilen, welche er hat herbeiführen helfen, ehe er wieder hinausgeht in die Schatten des ihm vorgezeichneten Weges.
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