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Sie iſt auch verändert— dies ſehe ich deutlich. So bleich ſie auch ausſieht, ſo liegt doch in ihrem Weſen eine Weichheit und in ihrem Antlitze eine ſanfte Gelaſſenheit, die ſehr verſchieden iſt von der Unruhe, die ich früher hier bemerkte— von jener zu manchen Zeiten bemerkbaren Reizbarkeit oder krankhaften Empfindlichkeit, obſchon ſie ſich in der Regel viel Mühe gab, Beides zu verbergen. Auch gelang ihr dies ohne Zweifel— in den Augen Aller, nur nicht in den meinigen.
Sie iſt jetzt auch heiterer als ſie jemals zu ſein pflegte, nicht raſtlos lebhaft wie ihre älteſte Schweſter, ſondern als ob ſie in ihrem Herzen eine Quelle der Zufriedenheit trüge, welche erfriſchend Alles, was ſie umgiebt, überſprudelt. Ganz beſonders iſt dies in dem Krankenzimmer willkommen, wo, wie ſie weiß, unſer Hauptziel iſt, das Gemüth und das ſchwache Gehirn in unbedingter Ruhe zu erhalten.
Ich könnte lächeln, wenn ich der Stunden gedenke, die wir— Patient, Arzt und Wärterin— ſeitdem Mr. Johnſton ſich wieder auf dem Wege der Geneſung befindet, mit den kindiſchſten Amüſements und dem köſtlichſten Unſinn zugebracht haben.
Alles Dies iſt nun vorüber. Ich wußte, daß dem ſo war. Ich ſaß am Feuer und hörte zu, wie ſie ihren Vater zu unterhalten ſuchte, wie ſie kindiſch


