Bald darauf mußte ſie mit dem kleinen Henry nach Brighton reiſen, und hörte ſomit für längere Zeit nichts von„John Smith“.
Die friſche Seeluft und Eliſabeth's unermüdliche Sorgſamkeit gaben dem kleinen Patienten bald die frühere Geſundheit zurück, und gls ſie ihn blühend und kräftig dem Vater wieder heimbrachte, kannte deſſen Entzücken und Dankbarkeit gegen Eliſabeth keine Grenzen, und er verſuchte ihr ſeine Zufriedenheit durch wirklich großartige Geldgeſchenke zu beweiſen.—
Es war an einem trüben Februarabend, der Schnee fiel in dichten Flocken und der Wind heulte klagend, wodurch die Behaglichkeit und Wärme des ſchönen Speiſe⸗ zimmers in Herrn Askott's Haus noch mehr hervortrat. Eliſabeth ſtand an der Thür und wartete bis die„fünf Minuten länger“, welche jeden Abend als Gunſt noch gewährt werden mußten, vorüber wären, und ſie ihren Liebling dann noch etwas widerſtrebend und doch zufrieden zu Bett brachte.
Ein Diener klopfte an die Thür mit der Meldung, daß ein Fremder den Herrn in Privatgeſchäften zu ſprechen wünſche.
„Er möge ſeinen Namen ſagen.“
„Er erwiderte mir ſchon, der Herr kenne dieſen nicht
„Laßt ihn eintreten. Wahrſcheinlich wieder eine Bettelei.“
Herrn Askott's Meinung wurde durch die noch immer armſelige Erſcheinung des jungen Mannes beſtätigt, der


