Vorrede.
Bücher für einen„beſonderen Zweck“ geſchrieben, werden ſo häufig gemißbilligt, daß die Verfaſſerin des vorliegenden Buches lieber ſogleich in der Vorrede bekennt, wie es von Anfang bis zu Ende eine feſte, entſchiedene Tendenz verfolgt.
Das Verhältniß zwiſchen der dienenden Klaſſe und ihrer Brotherrſchaft iſt eine ſo ernſte Frage geworden, daß Alles, was eine denkende Frau— der Erfah⸗ rungen und Beobachtungen über dieſen Gegenſtand zur Seite ſtehen— darüber ſagen kann, wohl des Anhörens werth iſt, ſelbſt wenn es nur klügeren Mitſchweſtern eine Anregung wird, die wichtige Sache näher zu beleuchten. Ich hoffe und vertraue deshalb, daß Alle, die mit den hier ausgeſprochenen Anſichten übereinſtimmen, zur weiteſten Verbreitung des Buches beitragen werden, daß Herrinnen es ihren Dienerinnen geben, Damen, welche Sonntagsſchulen und wohl⸗ thätigen Vereinen vorſtehen, es den Armen borgen werden, und daß Fabrikherren und Meiſter, wenn es


