am Ende wiſſen? Er ſtieg den Berg hinab und kam bald an der Ecke der Cottage an. Miß March ſuchte dort unter den vielen verwelkten Roſen, die ſich an unſerem, jetzt ihrem Wohnſtubenfenſter hinaufrankten, nach einer friſchen Blume.
Sie ſah und erkannte uns, aber nicht ohne ſichtliche Erregung.
„Die Roſen ſind alle verblüht,“ ſagte ſie betrübt.
„Vielleicht kann ich noch höher hinauf eine fin⸗ den, darf ich es verſuchen?“
Ich bewunderte, daß ſein Ton mit ihr ganz derſelbe wie früher war.
„Ich danke Ihnen, das iſt gut, ich wollte noch gern eine haben, um ſie mitzunehmen,— ich verlaſſe heute Roſe⸗Cottage, Mr. Halifax.“
„Das habe ich gehört.“
Er ſagte nicht„mit Bedauern gehört;“ ich wußte nicht, ob ſie die Weglaſſung dieſes Wortes berührt habe. Nein,— ſie betrachtete uns Beide ſichtlich nur als Bekannte, die unzertrennlich, ja eng und herzlich mit dieſer eben verlebten Zeit verknüpft waren, und als Solche einen mehr als gewöhnlichen Platz in ihrer Erinnerung einnahmen. Niemand, der natürlichen Verſtand und natürliches Zartgefühl, beſaß, konnte die Bewegung mißverſtehen, die ſie zeigte.


