und zwar ohne Ihr Wiſſen und ohne Ihre Erlaubniß, aber ich theile Ihnen Alles lieber offen mit, wie es immer geſchehen iſt. Sie ſind der freundlichſte Lehr⸗ herr und der treueſte Freund für mich geweſen; ich hoffe alſo, mich Ihnen, ſo lange ich lebe, weder zu widerſetzen, noch Sie zu hintergehen.“
Sein ernſtes und doch ſo achtungsvolles Weſen, ſein ſanfter Blick, in dem ſich eben ſo viel Kummer als Sorge ausſprach, hätte wohl ein herberes Gemüth als das Abel Fletcher's erweicht.
„John, weßhalb miſcheſt Du Dich nur unter dieſe vornehmen Leute?“
„Nicht weil ſie vornehm ſind; ich habe andere Urſachen, ernſte Urſachen.“
„Sei ehrlich und erzähle mir Deine ernſten Gründe.“
John war verlegen.
„Junger Mann, weßhalb errötheſt Du? Doch nur, weil Du beſchämt biſt?“
„Beſchämt? Rein!“
„Iſt es ein Geheimniß, das, wenn es laut wird, Dir oder einem Andern Schande bringt?“
„Schande?“ und aus den hellen Augen leuchtete ein Blitz der Verachtung.
„Dann ſage die Wahrheit.“
„Das ſoll geſchehen. Ich will mich ſelbſt über⸗


