— nah', in meinem Hauſe, in meinem Herzen.— Phineas,“— er rang nach Athem—„ſprechen Sie mit mir— von etwas Anderem, ganz Anderem. Laſſen Sie mich nicht zum Nachdenken kommen, oder ich— ich könnte verrückt werden.“
Und er ſah wirklich ſo aus. Ich war ganz überwältigt. Ich hatte ihn immer und bei jeder Gelegenheit ſo geſammelt gefunden, ſo ſtreng und feſt in der Erfüllung ſeiner täglichen Pflichten, und bei alledem innerlich dieſe Qual, dieſer Streit, die Verzweiflung, die eines jungen Mannes unglückliche Liebe hervorruft. Es mußte zum Ausbruche kommen — beſſer, daß es dazu kam.
„Und Sie haben trotzdem die ganze Zeit ſo fortgearbeitet?“
„Ich mußte wohl. Nur Arbeit und Beſchäf⸗ tigung erhält mich bei Sinnen. Ueberdem“— er lachte bitter—„bin ich ja am ſicherſten in der Lohgerberei. Dort konnte mir der Gedanke an ſie nicht kommen, und ich war froh darüber. Dann ſuchte ich wieder allein zu ſein, aber bei alledem, was bin ich— ein Lehr⸗Junge, nichts mehr als ein bäuriſcher Geſell“
„Rein, das iſt unrecht.“
„Iſt es das? Nun, es übermannte mich ſo. Ich hoffte, ich könnte wieder ein Edelmann werden,


