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von Joſeph und ſeinen Brüdern. Die Mutter ſaß neben ihm am Feuer, Maud leiſe auf ihren Knieen wiegend. Edwin und Walther hatten auf der Ka⸗ mindecke ihren Platz gefunden und ſahen mit ihren großen Augen den Vater aufmerkſam an. Das Licht hinter ihnen beleuchtete ſanft die bewegungs⸗ loſe Geſtalt, die im Bette lag, deren Hand er in der ſeinigen hielt, zu der er ſich immer wieder wandte, und dann erſt beruhigt weiter las.
Seine Stimme gewann im Leſen eine väterliche, edle Ruhe, wie Jakob ſie wohl ſelbſt hatte, als ſeine Kinder noch klein waren und er ſie unter den Pal⸗ men um ſich verſammelte— lange vorher, ehe er die bittere Klage zum Herrn empor ſandte:— Bin ich meiner Kinder beraubt, ſo bin ich ein geſchlagener Mann!— ein Ausruf, den John unwillkürlich nicht mit las.
Eine Stunde lang ſaßen wir wohl ſo beiſam⸗ men— die einzigen Töne, die neben dem heulenden Winde ſich hören ließen, durch den das kleine Ge⸗ bäude erzitterte, blieben die Stimme des Vaters. Doch auch dieſe verhallte zuletzt, er ſchloß die Bibel und legte ſie bei Seite. Die ſchöne Familienvereinigung, das Bild, worin Riemand fehlte— es ſollte ſo nicht
wiederkehren. Es zerbrach, ſollte, mußte bald der
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